Sa, 11.02.2017

Junge Engagierte in Köln

Judo-Junior-Akademie mit dem Schwerpunkt Inklusion

Vom 07.-09.04.2017 findet in der Sporthochschule Köln die erste Judo-Junior-Akademie (JJA) des Jahres statt. Entdeckt die Stadt Köln und engagiert euch für euren Verein. Meldeschluss ist der 05.03.2017.

Köln steht für Spaß, gute Laune und jede Menge Vielfalt. Verbringt den Frühlingsanfang in der schönen Rheinmetropole und lernt die Stadt gemeinsam mit anderen jungen Engagierten kennen. Nach den theoretischen und praktischen Themenschwerpunkten kann man abends noch gemeinsam die Stadt erkunden und die rheinische Lebensfreude hautnah miterleben. 

Auf die Teilnehmer wartet ein sehr interessantes Thema. Inklusion ist ein wichtiger Bestandteil der heutigen Gesellschaft und sollte in jedem Verein gefördert werden. Inklusion steht für das „Miteinbezogensein und die gleichberechtigte Teilhabe an etwas“. Im Judosport bedeutet dies den Austausch zwischen Judoka und G-Judoka und sollte als völlig normaler Prozess im Verein verstanden werden. Daher befasst sich die erste JJA 2017 mit „G-Judo und Inklusion“.

Und damit nicht nur in der Theorie darüber gesprochen wird, sind Victor Gdowczok, Goldmedaillengewinner bei den Special Olympics und sein Vater Klaus als Referenten und Partner vor Ort. So wird Inklusion gelebt und alle Teilnehmenden erfahren aus erster Hand wie man inklusive Judoeinheiten gestaltet.

Am Freitag erfolgt das obligatorische Kennenlernen der Teilnehmer. Der nächste Morgen wird für eine kurze Theorieeinführung genutzt. Hier wird erläutert, was G-Judo bedeutet, welche Klassifizierungen es gibt und wie Vereine Inklusion im Rahmen der Judowerte fördern können. Anschließend geht es ab auf die Matte.

Nach dem Mittagessen wird auf der Matte inklusives Judo durchgeführt. Als Trainingspartner sind G-Judoka aus den drei verschiedenen Wettkampfklassen (WK I, WK II und WK III) vor Ort. Dann heißt es Berührungsängste abbauen, sich kennenlernen und schließlich zusammen Judo machen. Spaß ist garantiert und nach dem Abendessen steht noch ein gemeinsames Randori auf dem Programm. Das Training zielt darauf ab, G-Judo besser kennenzulernen und inklusive Trainingseinheiten auch im eigenen Verein anbieten zu können. Als Multiplikatoren haben die jungen engagierten Teilnehmer die Chance, ihren Verein oder ihre Trainingsgruppe für neue Ideen und Konzepte zu öffnen.

Den Samstagabend können die Teilnehmer gemeinsam gestalten und Köln kennenlernen. Am nächsten Tag findet dann ein offener Erfahrungsaustausch mit anschließender Reflexion statt. Gab es Berührungsängste? Was war neu? Hat das gemeinsame Training gefallen und überzeugt? Alles kann gefragt und besprochen werden.

Nach der Übergabe der Teilnehmerzertifikate wird dann gegen 11:00 Uhr die Rückreise angetreten.

Weitere Informationen erhaltet ihr in der  Ausschreibung (http://www.judobund.de/fileadmin/_horusdam/6021-Ausschreibung_2017_JJA_10_K%C3%B6ln.pdf) Direkt zur Anmeldung gelangt ihr hier (https://doo.net/veranstaltung/7592/buchung) Bei Fragen könnt ihr euch an Maria Deimel (mdeimel@judobund.de) wenden.

Gert Langrock - Florian Ellmann

Ich mache Judo, weil…

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... weil ich auf der Matte krabbeln gelernt habe und seitdem nicht mehr vom Judo weggekommen bin. :) Judo macht Spaß :)

Alexandra, 21, TSV Grafing

Die Judo-Werte:
Hilfsbereitschaft

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Hilf deinem Partner, die Techniken korrekt zu erlernen. Sei ein guter Uke. Unterstütze als Höher-Graduierter/Trainingsälterer die Anfänger. Hilf den Neuen, sich in der Gruppe zurecht zu finden.