Termine aus der Jugend:

Die Faszination des Sports lebt von dem Glauben an ein faires Kräftemessen, an dessen Ende der Beste der Sieger ist. Dieser Glaube ist die Grundlage für die Faszination eines Wettkampfes. Wir wollen teilhaben an der Freude des Sieges und der Tragik der Niederlage. Doch unser Glaube wird beschädigt, wenn wir erfahren, dass sich ein Teilnehmer einen unerlaubten Vorteil verschafft. 
Wir Zuschauer haben das Recht, diesen Glauben an das Gute im Sport zu pflegen, aber wir haben ebenso das Recht, misstrauisch zu sein oder zu werden ob manch ungewöhnlicher Leistung. Nicht jede sportliche Spitzenleistung ist nur außérgewöhnlich gutem Training zu verdanken. Manch ein Sportler glaubt, sich durch „unterstützende Mittel“ (so hießen Dopingsubstanzen im offiziellen Jargon des DDR-Sports) einen Vorteil verschaffen zu können.
Dabei sollte eigentlich jeder Sportler ein Interesse daran haben, sauber zu bleiben. Nämlich, um seinen Körper nicht unsinnig zu beschädigen und auch seine weitergehenden persönlichen Interessen nicht zu beschädigen. Ein Sportler kann aus einer ehrlich erlittenen Niederlage stärker als vorher hervorgehen. Aber ein unehrlich errungener Sieg schmeckt nicht süß, sondern im Laufe der Jahre immer bitterer. Um Sportler zu unterstützen, auf sauberem Weg an die Spitze zu gelangen und auch nicht gegen gedopte Athleten antreten zu müssen, hat sich im Laufe der Jahre ein engmaschiges Anti-Doping-Netzwerk entwickelt. Wir im Bayerischen Judo-Verband (BJV) arbeiten dabei auf der Basis unserer Anti-Doping-Ordnung mit dem Deutschen Judo-Bund zusammen, um unsere Athleten vor den Gefahren des Dopings zu schützen. Doping ist im Bereich des BJV generell verboten, also nicht nur im Wettkampf, sondern auch außerhalb des Wettkampfes. Unsere Kaderathleten verpflichten sich, unsere Anti-Doping-Bestimmungen anzuerkennen und ihnen gemäß zu handeln. Ebenso sind die Trainer des BJV verpflichtet, keinerlei Doping zu unterstützen.

Fortbildungen und Jugendcamps versuchen, die Ursachen der Dopingmentalität zu verstehen und genau hier präventiv anzusetzen. Dafür verfügt der BJV sogar über mehrere ausgebildete "Juniorbotschafter Dopingprävention" der Deutschen Sport-Jugend. 

Wir wollen so die Grundlage eines sauberen und fairen Sports, der Athleten schützt und das Ansehen des Sports bewahrt, erhalten.